ZWOOI ROOWE

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DIE ZWEI RABEN
von Theodor Fontane.

Ins Riogr. Hunsrückisch von Paul Beppler,
üwwersetzt am 10. Februar 2014

DIE ZWOOI ROOWE (en Volleksballood)

En Tooch, doorich Wäld, ging’ch ganz allehn
Do hörrich zwooi Roowe, gezänk’ und kräh’n;
Der ene rief dem annre laut zu:
»Wo mach’mer Middach, ich und du?«

»Beim Kamp dort drüwwe leiht unbewacht
En runnergeschloohde Ritter seit die Nacht,
Und niemand wess, dass der do leht am Grund,
Nuar seine Liebchje, sein Falk und sein Hund.

Awer sein Hund, uff neie Jachte geht,
Sein Falk uff frische Greif ist späht,
Sein Liebchje, nei verliebt, is fort,
Mir könne in Ruhe schön fresse dort.«

»Du setzt, uff seine Nacke, dich –
Sein blaue Aue, die sind für mich,
En goldne Lock, nehme mir aus seinem Haar
Soll wärme’s Nest für uns nächstes Joahr.«

»Manchener weert weine: Och ich hatt’ ehn lieb!
Doch kener weert wisse soon, wo ear ist geblieb,
Und hingehn üwer sein bleich Gebein,
Weert Wind und Rehn und Sonneschein.«

Hiedie gesagnte Version von Zwooi Roowe is sehr ähnlich zu meiner Üwersetzung:
Carven In Stone: Die Zwei Raben

Etwas ganz annerstrer davon, immernoch en sehr berühmte Version von dem selwiche Lied, awer wo man von DREI ROOWE dren singe tut … wo in gregorianische Gesang Stil arranschiert wooh – das hesst, dass das Stück ganz verschieden von annre, in so en Oort keerrichliche Chor Stil gesung geb ist:
Die Rabenballade” von “Spielleut
(im YouTube uffgelood von schnorrkathor)

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